Jungfernfahrt: Sankt Peter-Ording



Kilometerstand: 333, 13. Februar 2018
Es ist saumäßig kalt. Als ich den Kühlschrank für unsere erste Fahrt anstellen will, zeigt das Höllending schon -7 Grad an. Ganz Deutschland ist ein Gefrierfach, da braucht man keinen Kühlschrank mehr. Wollen wir wirklich bei den Temperaturen im Bulli schlafen? 

Im Internet haben wir das Beachmotel in St. Peter-Ording gefunden. Sie bieten einen Stellplatz für Bullis an und die Nutzung des Spa-Bereichs des Hotels. Falls es also doch zu kalt sein sollte, können wir immer noch ins Motel umziehen. Zwei Nächte wollen wir bleiben und einmal natürlich auch im Bulli frühstücken. Bei Sonnenuntergang kommen wir in St. Peter-Ording an und reservieren uns gleich einen Tisch im Restaurant dii:ke. Ein sehr muckeliges Restaurant mit Sandfußboden und einer phantastisch leckeren Steinofenpizza. Wer hier essen möchte, sollte vorher wirklich einen Tisch oder eine Anzahl an Stühlen bestellen. 



Zurück im Bulli probieren wir unsere Standheizung aus und verkrümeln uns zum Lesen ins Bett. Sally wird vorher auch noch mal mit der Hundedecke eingepackt; bis zum Morgen wird sie sich nicht mehr bewegen. Am nächsten Morgen weiß der kleine, spanische Hund auch schon, wo die Standheizung die warme Luft herausbläst und hat neben der Schiebetür nun einen Lieblingsplatz. Das macht das Vorbereiten des Frühstücks nicht einfacher, weil ich doch mal den Tisch aufklappen möchte und auch noch Geschirr brauche; das steht genau am Standheizungslieblingsplatz.


Morgens steht ein Strandspaziergang auf dem Plan und wir ziehen uns alles an, was geht. Eine steife Brise weht uns um die Nase und bei Sally ist Dumboohrenwetter. Auf der Terrasse im Strandkorb vom dii:ke lässt es sich bei einer Tasse Tee aushalten und wir genießen die Sonne. Nach einem Mittagessen beim Nachbarn in der "Zweiten Heimat" gehen wir in die hoteleigene Sauna und wärmen uns wieder auf. Das Hündchen ist mit der Standheizung im Spacy zufrieden. 


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